Reisetagebuch 📔

Weihnachten und Silvester – Koh Phangan Teil 2

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Weiter geht’s mit unserer Zeit auf Koh Phangan!

Auch im zweiten Teil unserer Zeit auf Koh Phangan haben wir vieles erlebt. Neben Arbeit und Freizeit haben wir in dieser Zeit Weihnachten und Silvester gefeiert. Jetzt gerade sitzen wir im Case Study Asoke in Bangkok. Wir waren auf der Suche nach einem Ort mit gutem WiFi, denn das ist in Bangkok gar nicht so einfach zu finden. Hier sitzen wir also, trinken leckeren Kaffee und essen super leckeres Essen. Dieses Lokal ist echt nur zu empfehlen! 🙂

Aber hier geht’s um Koh Phangan, also los!

Doppio

Anfangs waren wir immer im Port, mittlerweile gehen Lukas und ich aber nicht mehr dort hin. Die Getränke und das Essen sind sehr gut, die Preise sind auch akzeptabel, aber die Bedienung entwickelte sich leider von gut in Richtung mangelhaft. Die ersten Wochen wurden wir recht schnell bedient und alles hat gut geklappt. Mit zunehmender Zeit nahm die Bedienung leider ab. Irgendwann saßen wir sogar 30 Minuten dort, ohne auch nur das Menü zu bekommen.

Im Doppio

Was einem auch erst auffällt, wenn man über einen längeren Zeitraum regelmäßig dort ist, ist die immer gleiche Playlist. Jeden Tag werden die gleichen Lieder immer wieder hoch und runter angespielt. Daraufhin entschieden wir uns für’s Doppio. Hier werden wir immer direkt bedient und die anderen Bedingungen wie Preis, Musik und Qualität passen auch 🙂

Der Port war nicht immer schlecht, vor allem wenn die einzige weibliche Bedienung da war, trotzdem gehen wir mittlerweile nicht mehr dort hin.

Weihnachten

Das Jahr 2017 war das aller erste Jahr in dem wir beide nicht an Weihnachten zuhause waren. Wir waren zwar traurig, aber wir mussten Weihnachten ja auch nicht komplett ohne unsere Familien verbringen! Ein Hoch auf Video-Anrufe und das Internet. Meine Familie haben wir vor ihrem Essen gesprochen und gesehen und Lukas Familie haben wir durch einen Teil der Bescherung begleitet 🙂

Durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden, war es zwar mitten in der Nacht, aber das war es wert!

Das Gespräch mit Lukas Familie fand etwa um drei Uhr nachts unserer Zeit statt!

Lukas und ich hatten kurz vor Weihnachten ein kleines Projekt am Laufen, welches als Weihnachtsgeschenk an unsere Familien galt. Sie durften uns einen Tag durch unseren Alltag hier begleiten und mal sehen, was wir hier den ganzen Tag so treiben.

Ganz ohne Familie vor Ort war es jedoch auch nicht ganz. Wir haben mit Sergio und Dora unsere kleine Goodbye-Matrix-Family, was meiner Meinung nach auch sehr wichtig war. Nur Lukas und ich an Weihnachten wäre wahrscheinlich ein kleines Bisschen trostlos geworden, da so die Sehnsucht nach der Familie etwas größer gewesen wäre. Nicht, dass wir uns keinen schönen Abend zu zweit hätten machen können, aber noch jemand anderen dabei zu haben, machte es mir persönlich schon etwas einfacher!

Ein sehr schöner Abend

Unser Heiligabend fand im Alcove statt. Das Alcove ist ein französisches Restaurant, das wir einige Wochen vorher durch Zufall gefunden hatten. Wir waren auf dem Heimweg von einem belgischen Restaurant als wir Live-Musik von dort hörten. Spontan entschieden wir uns dort anzuhalten und noch etwas zu trinken. In der Speisekarte war ein Vermerk auf das Programm an Heiligabend, also reservierten wir uns einen Tisch.

Da ich beim Packen meines Rucksackes eher auf Pragmatismus als auf Eleganz geachtet habe, hatte ich nichts zum Anziehen. Also hieß es für mich noch „shoppen“ – Wenn man das Kaufen eines Kleides shoppen nennen kann.

Gesagt, getan.

Am heiligen Abend fuhren wir also mit dem Taxi zum Alcove und ließen es uns gut gehen! Unser Platz war am Strand, wo wir einen guten Blick auf alles um uns herum hatten. Für einen Abend wurden mal die Gedanken über Geld, Arbeit und Projekte verbuddelt. Wir genossen das super leckere Essen, den guten Wein.

Wein und Tequila

Im Laufe des Abends startete dann auch das angekündigte Programm. Ein Feuer-Künstler vollführte seine Kunststückchen auf einem kleinen Steg und manchmal sogar zwischen den Tischen der Leute. Eine ganz schön heiße Angelegenheit, wie er da oberkörperfrei mit seinen feurigen Kunststücken durch die Leute lief!

Tomaten-Mozzarella
Rinder-Carpaccio

Der nächste Programmpunkt war eine Bauchtänzerin, welche ebenfalls durch die Tische lief und die Zuschauer verzauberte – mit ihrem recht knappen Outfit und einem krassen Hüftschwung.

Wenn Du noch ein bisschen mehr von diesem Abend sehen möchtest, dann schaue doch mal auf Facebook und Instagram vorbei. Wir haben an diesem Abend nämlich noch kurze Live-Video aufgenommen 🙂

Ja, ich richte hier grade mein Kleid für’s Foto 😉

Am ersten Weihnachtsfeiertag ging’s dann nochmal in die Tölzer Hütte, gutes deutsches Essen und deutsches Bier gibt’s da. Nicht das günstigste Lokal, aber was macht man nicht alles, um ein kleines bisschen Heimat zu haben? Zudem ist der Besitzer ein echt netter Kerl, der einen immer persönlich begrüßt und öfters nach dem Rechten schaut 🙂

So feierten wir also Weihnachten!

Zwischen Weihnachten und Silvestern ist nichts wirklich spannendes passiert. Alltag halt!

Silvester

Silvester war dann wieder spannender. Im Vorhinein hatten wir uns zwar gegenseitig oft gefragt, was wir machen sollen, kamen aber nie zu einem Punkt. So starteten wir also total unvorbereitet in die Silvesternacht. Auf die riesige Party am Strand der „Full-Moon-Party“ wollten wir nicht, da bis zu 30.000 Leute erwartet wurden und der Strand eigentlich gar nicht so groß ist. Wir hatten schon öfter gehört, dass tanzen oder normales bewegen bei solch einer Menge an Leuten auf diesem Strand kaum noch möglich sei. Daher entschieden wir uns gegen diese Party.

Wir trafen uns am Abend also mit Sergio und Dora. Unser sehr kurzfristiger Plan war dann also zum Infinity Beach Club zu gehen. Dieser war etwa eine Stunde Fußweg entfernt. Da die Taxis alle voll waren oder nur Leute zur großen Party fuhren, war eine Fahrt so ziemlich unmöglich.

Um den Weg jedoch etwas interessanter zu machen, entschlossen wir, dass wir alle 10 Minuten (mal mehr, mal weniger) irgendwo einen Halt machen und was trinken. Los ging’s also.

Station 1 war ein 7-Eleven. Hier gab es das erste Getränk und weiter ging’s. Nicht lange danach kamen wir an unsere erste, dann an die zweite und dann an die dritte Station. Irgendwann kamen wir an einer Einfahrt zu einem Restaurant vorbei, was recht nett aussah.

Wir waren hier schon etwa eine halbe Stunde gelaufen.

Lukas ging die Einfahrt entlang und verschwand für kurze Zeit. Ein paar Minuten später stand er winkend am Ende der Einfahrt und wir gingen zu ihm. Wir entschieden uns also dazu den ursprünglichen Plan fallen zu lassen und blieben hier.

Das war eine sehr gute Idee!

Hier gab es gutes Essen und Trinken, zudem konnten wir zur Mitternacht viele kleine Feuerwerke sehen. Das war echt sehr schön! Lukas und ich unterhielten uns grade per Videoanruf mit unseren Müttern, um Ihnen ein frohes neues zu Wünschen, auch wenn sie erst 18 Uhr hatten 😀

Wir blieben also noch ein bisschen dort. Gegen ein Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Dieser war auch wieder recht lustig!

Auf dem Hinweg sind wir an vielen Bars vorbeigegangen, vor denen sehr knapp bekleidete Damen und Ladyboys standen. Auf dem Rückweg war es natürlich auch wieder so und wir entschieden uns dazu, in einer dieser Bars (so ziemlich die ranzigste aller) Billard zu spielen.

Gute Entscheidung!

Während wir also Billard spielten, kam eine Gruppe von recht betrunkenen Kerlen an dieser Bar vorbei. Sie wurden von den Ladys abgefangen und dazu überredet, dort etwas zu trinken. Die Gruppe teilte sich, denn einige der Kerle gingen einfach weiter. Drei hingegen blieben in dieser Bar.

Von diesen dreien war einer sehr betrunken. Wir wissen heute noch nicht, ob er einfach zu betrunken war oder ob es ihm einfach egal war – er kuschelte irgendwann mit einem klar zu erkennenden Ladyboy. Dieser Machte ihm schöne Augen und es schien zu funktionieren.

Der eine seiner Freunde lachte irgendwann nur noch verzweifelnd und kam zu uns rüber. Auf die Frage, ob sein Kumpel über das wahre Geschlecht dieser Lady Bescheid wusste, konnte er leider auch keine klare Antwort geben. Amüsiert schauten wir dem Treiben noch etwas zu, bis wir uns auf den restlichen Heimweg machten.

So endete also das Jahr 2017 und es startete das Jahr 2018.

Auch wenn es schon recht lange her ist, wünschen wir Dir ein schönes Jahr 2018!

Das war es dieses Mal von unserer Zeit auf Koh Phangan! Ich hoffe es hat Dir gefallen. Mittlerweile sind wir schon in Bangkok. Wir freuen uns weiter viel schönes und lehrreiches zu erleben! Es ist uns ein Anliegen Dich immer auf dem Laufenden zu halten. Wenn es Dir auch ein Anliegen ist immer auf dem Laufenden zu sein, dann trage Dich in unseren Newsletter ein und erfahre per E-Mail mit als erster, wenn’s was Neues gibt. Viel Spaß noch beim Lesen!

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Larissa
Larissa
Seit Oktober 2017 reise ich mit jeder Menge Enthusiasmus und nur kleinem 35-Liter-Handgepäck um die Welt. Auf diesem Reiseblog entführen wir Euch zu den fettesten Hotspots der ‚Global Citizens‘: Tollste Städte, Strände und Events. Natürlich werden hier auch die Reise- und Packtipps für Euch nicht zu kurz kommen! Denn wir l(i)eben doch alle Freiheit!
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