Reisetagebuch 📔

Kuala Lumpur- wir kommen wieder!

Fahrt nach PenangFahrt nach Penang

Nach dem ganzen Stress, von dem ich Dir im letzten Beitrag berichtet habe, waren wir froh, als wir uns entspannt ins Uber setzten und wirklich zur Ruhe kommen konnten. Der Fahrer war sehr nett und hat sich gut mit uns unterhalten. In der Hotelanlage angekommen wurden uns die Schlüsselkarten problemlos überreicht und wir begaben uns direkt aufs Zimmer. Uns erwartete ein Apartment mit Balkon, einer gemütlichen Sitzecke, einer Küche, einem modernen Bad und unserm Zimmer mit folgendem Ausblick nach unten:

Ausblick aus Zimmer
Ausblick aus Zimmer

Alles abgestellt und teilweise ausgepackt, begaben wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt. Zum Glück waren es keine 5 Minuten bis zur nächsten Mall. Nach dem Kaufen und Essen hatten wir auch schon einen Termin- wir zeichneten den neuen Podcast mit Jan vom Blog „Follow Your Feet“ auf, der am nächsten Tag fällig war. Etwas müde aber doch motiviert.

Den restlichen Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Kurz vor dem Schlafengehen statteten wir dem „Infinity-Pool“ in der 37. Etage noch einen kurzen Besuch ab. Der nächste Tag bestand hauptsächlich aus Arbeiten und Essen.

Erst am dritten Tag gab es dann etwas interessantes zu erleben. Wir trafen uns mit Dennis vom Blog „liberated.blog„, nahmen eine neue Podcast-Folge auf, weihten den Pool ausgiebig ein und danach ging es in die Stadt. Dennis hatte sich schon eine kleine Route für unseren Trip überlegt. Er war schon am Anfang dieses Jahres für eine Weile in Kuala Lumpur.

Unser erstes Ziel waren die Petronas Twin Towers. Diese wirken unglaublich imposant, wenn man direkt davor steht.

Petronas Twin Towers
Petronas Twin Towers

Nach ein paar Schnappschüssen ging es dann in die Mall, welche im unteren Bereich der Tower liegt. Hier haben wir uns auf Dennis Wunsch und Tipp hin noch Laugen-Gebäck in unterschiedlichsten Formen und Geschmäckern gekauft und direkt verspeist.

Weiter ging es nun in den neben anliegenden Park. Dort findet man viele kleine klimatisierte Hütten mit Wasserspendern. Umgeben von Palmen, anderen tropischen Gewächsen und Menschen kann man hier ein paar gemütliche Päuschen einlegen. Wenn Dir dann bei mindestens 30°C und praller Sonne nach Ausdauersportler sein sollte, kannst Du auch die Laufstrecke nutzen, die quer durch den Park führt. Für Kinder wird sogar ein kleiner Wasserpark bereitgestellt. In einem der oben genannten Hütten machten wir dann auch die erste Verschnaufpause-

Schließlich waren wir schon ganze 20 Minuten unterwegs 😄

Park
Park

Dieser Tag war so ziemlich der wärmste, den wir in der Zeit in Kuala Lumpur hatten. Damit uns die Hitze nicht den gar ausmachen konnte, nutzten wir die klimatisierten Durchgänge, die durch große Teile der Stadt führen. Hier wird man mit Werbung von Uber überhäuft und wer mal in Kuala Lumpur Uber gefahren ist, der weiß dass die Werbung hinsichtlich der Schnelligkeit nicht ganz akkurat sind. Unser nächster Stopp war dann Chinatown. Hier angekommen liefen wir über den Markt auf der erneuten Suche nach Essen. Unsere Wahl fiel auf Hühnchen-Nudel-Suppe und wir wurden nicht enttäuscht. Große Portionen und super Geschmack!

Diese Tour war satte 8km lang und dauerte um die vier Stunden. Im Anschluss bestellten wir uns wieder ein Uber und fuhren zurück zum Hotel. Wie nach dem Podcast besprochen, ging es wieder in den Pool. Dort schauten wir zu, wie es immer dunkler wurde und die einzelnen Gebäude ihre nächtlichen Beleuchtungen erleuchteten. Zu sehen wie die Nacht die Stadt ins Licht taucht ist herrlich und unglaublich beruhigend. Ab einer bestimmten Uhrzeit wechselt der Fernsehturm sogar seine Beleuchtungsfarben quer über das ganze Farbspektrum. Ein kleines, aber feines Spektakel. An diesem Abend waren wir leider nicht lange genug draußen, um dieses zu sehen.

Die folgenden Tage waren wieder eher weniger spannend, da wir uns eher in Artikelschreiben, Podcasts schneiden und ähnliches vergruben. Denn auch diese Seite gehört zu unserem Lifestyle.

Der letzte spannende Tag war unser vorletzter in Kuala Lumpur. Wir hatten uns eine kleine Tour durch die Stadt überlegt, um die touristisch relevanten Dinge zu sehen.

Station 1 waren wieder die Petronas Twin Towers, bzw der angrenzende Park. Hier wollten wir eigentlich unseren Videocast aufnehmen, doch schon beim Filmen der Natur wurden wir von einer Sicherheitskraft ermahnt, da wohl keine Videos sondern nur Fotos erlaubt seien. Das war so ein Moment, in dem nichts so lief, wie es sollte. Wir genossen noch ein wenig den Park und machten uns dann auf zum Fernsehturm. Der Weg dahin war tatsächlich beschwerlicher als wir gedacht hatten. Der Fernsehturm liegt auf einer Anhöhe, die man erstmal erklimmen muss. Natürlich war dieser Tag der zweit wärmste und somit war es noch um einiges anstrengender, als erwartet und erhofft.

Nach unserer schweißtreibenden Wanderung zum Fernsehturm wurden wir direkt von einem Mitarbeiter überrumpelt, der uns ununterbrochen voll redete und uns zur Kasse führte, um uns dort weiter mit Informationen und Preisen zu bombardieren. Endlich mal an einem Punkt angekommen würgten wir diese Informations-Flut ab. Letztendlich entschlossen wir uns dafür dort oben den Videocast zu drehen, denn wir wollten nicht umsonst den ganzen technischen Kram mit herumgeschleppt haben und es wäre eine echt coole Location dafür.

Wenn Du unsere Videocasts fleißig verfolgst, dann weißt Du sicher, dass auch diese Idee in die Hose gegangen ist

Oben angekommen suchten wir uns eine ruhigere Stelle und bauten unsere Kamera auf. Und wie sollte es auch anders kommen?! Genau in dem Moment, in dem wir anfangen unser Video aufzunehmen werden wir von sehr vielen, ziemlich lauten Menschen umzingelt! Mitten im Video ist sogar eine Frau so unaufmerksam gewesen, dass sie gegen unser Stativ lief und beinahe die Kamera umwarf. Es wurde immer schlimmer statt besser. Der Geräuschpegel stieg immer mehr an, bis wir auf einmal von einer ganzen Schulklasse überrannt wurden. Als wir dann noch bemerkten, dass mein Handy die Tonspur nur satte 21 Sekunden von etwa 15 Minuten aufgenommen hatte, waren wir so entnervt, dass wir die Tour und den Besuch auf dem Fernsehturm abbrachen.

Es war aber nicht nur das versaute Video, dass die Tour zum Abbruch trieb, sondern auch der Fakt, dass ich mich teilweise richtig schlecht gefühlt habe. Warum? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass mir die gesamte Zeit schlecht war und die Anstrengung in Kombination mit der Hitze es nicht unbedingt besser machten. Weiter ging es mit einem Uberfahrer, der uns nicht fand und statt weiter mit uns zu kommunizieren einfach die Fahrt abbrach und wegfuhr. Der nächste nahm die Fahrt an, fuhr fünf Minuten in unsere Richtung, um uns abzuholen und brach dann ab. Letztendlich warteten wir noch gut 20 Minuten, bis wir endlich einen Fahrer hatten, der auch wirklich kam und uns wieder zum Hotel brachte. Dort hieß es dann Videocast drehen. Auch dieser Tag lief also wieder anders als erwartet. Wenigstens hatten wir mal Outtakes, die wir ans Ende vom Video einfügen konnten.

Ausblick aus Fernsehturm
Ausblick aus Fernsehturm

Am nächsten Morgen hieß es dann Rucksack packen und auf zum Busbahnhof. Dort angekommen lief alles super, bis auf knapp eine Stunde Verspätung des Busses.

Dieser Bus war eine Nummer für sich, die Reaktionen unserer Familien bezogen sich darauf, dass es ein „Tussibus“ sei. Und hier siehst Du auch warum:

"Tussibus"
„Tussibus“

Das erzählenswerteste dieser Busfahrt waren einerseits die Vorhänge und andererseits die halbe Stunde, in der ich das Gefühl hatte, dass meine Blase gleich platzen würde. Ich hatte so viel Wasser getrunken hatte und weit und breit war keine Toilette in Sicht 😀

Naja, das war es dann auch eigentlich schon wieder von unserer Zeit in Kuala Lumpur. Als abschließendes Resume kann man sagen, dass Kuala Lumpur eine schöne und saubere Stadt ist mit netten Menschen. Lukas und ich sind uns auch schon einig, dass wir auf jeden Fall irgendwann nochmal dort hin zurück kommen werden! 😉

Hier also eine Zusammenfassung unserer Zeit in Kuala Lumpur! Ich hoffe es hat Dir gefallen. Mittlerweile sind wir schon in Penang angekommen. Wir freuen uns weiter viel schönes und lehrreiches zu erleben! Es ist uns ein Anliegen Dich immer auf dem Laufenden zu halten, wenn es Dir auch ein Anliegen ist immer auf dem Laufenden zu sein, dann trage Dich in unseren Newsletter ein und erfahre per E-Mail mit als erster, wenn’s was neues gibt. Viel Spaß noch beim Lesen!

Larissa

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Larissa
Larissa
Seit Oktober 2017 reise ich mit jeder Menge Enthusiasmus und nur kleinem 35-Liter-Handgepäck um die Welt. Auf diesem Reiseblog entführen wir Euch zu den fettesten Hotspots der ‚Global Citizens‘: Tollste Städte, Strände und Events. Natürlich werden hier auch die Reise- und Packtipps für Euch nicht zu kurz kommen! Denn wir l(i)eben doch alle Freiheit!
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