Reisetagebuch 📔

Koh Phangan die Dritte!

Lukas

Hier also zum dritten und damit letzten Teil zu unserer Zeit auf Koh Phangan.

Das neue Jahr 2018 startete erstmal recht ruhig. Die Arbeit am CoinSummit stand im Vordergrund.

Also der typische Tagesablauf:

  1. Aufstehen
  2. In ein Café/ Restaurant mit gutem WiFi gehen
  3. Arbeiten und zwischendurch was essen
  4. Zur Unterkunft zurück gehen
  5. Eventuell noch was mit oder ohne Sergio und Dora machen
  6. Essen
  7. Schlafen

Und das wiederholte sich in den ersten Wochen fast tagtäglich.

Klingt recht langweilig, war es manchmal auch. Jedoch drehten sich die Gedanken meistens um den CoinSummit – Organisation, Speaker, Termine – es war also immer was zu tun!

Dieser Rhythmus wurde jedoch von Heike, Sergios Mama, unterbrochen. Sie kam zu uns nach Koh Phangan und somit stieg die Anzahl der freiheitlichen Aktivitäten.

Wir zeigten ihr natürlich all unsere Lieblingsplätze, machten aber auch manches neues.

 

Heike

Wir waren mit ihr am Strand im Norden mit sehr schönem Wetter, bei der Oma Essen und es hat allen wie immer vorzüglich geschmeckt, im Port und im Doppio waren wir ebenfalls, der Night-Market, das Seed To Feed. Alles, was uns passend erschien wurde angesteuert!

Viele Abende haben wir im Lime&Soda verbracht, denn dort war ihre Unterkunft. Wir haben erst was getrunken, sehr viel geredet -über Gott und die Welt – und zum Ende des Abends hin haben wir meist unsere Füße im Pool baumeln lassen oder sind sogar ganz ins Wasser.

Mit ihr war die Zeit immer sehr angenehm und lustig!


Koh Tao

Das erste richtig Neue für uns alle war dann der Trip nach Koh Tao, eine noch kleinere und bewaldetere Insel als Koh Phangan. Zugegeben, Koh Phangan ist nicht allzu bewaldet und Koh Tao besteht gefühlt nur aus Urwald mit ein bisschen Stadt/Dorf.

Unsere Hotel dort haben wir über Booking gebucht.

Mit der Fähre sind wir also nach Koh Tao und waren alle schon sehr aufgeregt und gespannt. Die Hinfahrt war sehr ruhig und dauerte etwa 2 Stunden.

Auf dem Weg nach Koh Tao

Auf Koh Tao angekommen, gingen wir direkt zum Hotel, legten unsere Sachen ab und besuchten den Privatstrand des Hotels. Der Strand lag in einer kleinen Bucht und war recht klein, aber schön. Wir aßen auch diesen Abend dort, die anderen Tage hielten wir uns mehr oder weniger von den Restaurants der Hotelanlage fern, da sie ziemlich teuer waren und die Qualität für den Preis nicht stimmte.

Am ersten Abend gingen wir noch in die „Stadt“. Wir liefen recht viel hin und her, da wir uns nicht zwischen den Bars entscheiden konnten. Letztendlich mussten wir uns ja doch entscheiden und gingen in eine Billard-Bar.

Im Laufe des Abends gab es sogar Live-Musik. Der Sänger konnte unheimlich gut singen und somit war die Stimmung auf ihrem Höhepunkt. Ich war zwar irgendwann recht müde, weil ich die Nacht vorher recht schlecht geschlafen hatte, putschte mich jedoch mit einem RedBull wieder auf.

Kleiner Fun-Fact am Rande:

Hier gibt es nicht das typische RedBull. Das thailändische RedBull hat keine Kohlensäure und der Geschmack ist auch anders, irgendwie komisch.

Das Ende der Live-Musik war dann leider auch das Ende der Stimmung, wir waren alle müde und gingen wieder ins Hotel zurück. Dort angekommen, verabschiedeten wir uns direkt und alle gingen schlafen.

Dora hatte vor Koh Tao noch einen Reiki-Kurs gemacht, um dieses an mir zu üben sind wir beide extra früh aufgestanden. Ich habe mich vorher schonmal für ihre Fuß-Massage zur Verfügung gestellt, ganz selbstlos und uneigennützig natürlich 😉

Beide Anwendungen waren sehr gut und natürlich würde ich mich immer wieder gerne als Übungsobjekt zur Verfügung stellen!

Der Plan für den restlichen Tag beinhaltete für Lukas und Sergio arbeiten, Dora hatte auch ein Interview und mittags wollten wir noch schnorcheln.

Mit das Beste an der Anlage war nämlich, dass man sich kostenlos Equipment zum Schnorcheln leihen konnte.

Das Schnorcheln war mit der Live-Musik das Beste an unserer Zeit auf Koh Tao.

Das Korallenbleichen hatte hier leider schon eingesetzt. Die Korallen waren also schon zu etwa 99% tot, aber nichtsdestotrotz gar es sehr viele Fische. Wenn man in einem bestimmten Bereich ins Wasser ging, wurde man sofort von super vielen Fischen umzingelt. Diese schwammen dann mit einem mit. Von gestreiften und recht großen Fischen bis hin zu ganz dünnen und langen Fischen, war einiges dabei.

Viel haben wir an diesem Tag eigentlich nicht gemacht. Außer abends waren wir noch essen und danach gab es als schönen Tagesabschluss noch eine Massage. Lukas und Heike bekamen eine Schulter und Rücken Massage, Sergio und ich eine Fuß-Massage. Dora wollte keine Massage und ging zurück ins Hotel, um noch ein wenig zu arbeiten.

Wir waren sogar zwei Mal schnorcheln. Am oben beschriebenen zweiten Tag und am letzten Tag, vor der Abfahrt. Wir haben und extra früh getroffen, um das Wasser und die Fische noch einmal genießen zu können.

Larissa

Die Rückfahrt von Koh Tao nach Koh Phangan war dann nicht mehr ganz so angenehm wie die Hinfahrt. Leider regnete und windete es recht stark, wodurch unser Katamaran sehr schwankte und viele Leute wurden nass vom Regen. Dieses Mal wurde auch mir recht schlecht vom ganzen Gewackel. Übergeben musste ich mich aber trotzdem nicht 😉

Fahrten nach Koh Phangan scheinen einfach für uns verflucht zu sein.


Heikes letzter Tag, The Challenge & der Abschied

Wieder etwas Neues war „The Challenge“. Über TripAdvisor haben wir diesen Wasser-Parcours gefunden und ich wollte unbedingt dort hin. Alle anderen waren auch nicht abgeneigt, also stimmten sie zu und wir gingen dort hin.

Klicke hier, um das Video zu sehen 🙂

Ich muss ehrlich zugeben, dass der Anfang nicht so optimal war. Als wir ankamen, hatte sich ein Kerl verletzt. Es gab eine Disziplin, bei der man von einer Plattform aus, über drei rote Bälle, zur anderen Plattform gelangen musste. Bei diesem Hindernis ist er wohl heruntergefallen, oder gegen einen der Bälle gefallen und hat sich dabei wohl eine Rippe gebrochen und etwas an der Schulter getan. Genau wissen wir es nicht, aber laut den Aussagen seiner Freunde scheint es so gewesen zu sein. Natürlich wurde sofort ein Krankenwagen gerufen und er wurde kurze Zeit später abgeholt.

Dieser Vorfall lies und natürlich um einiges vorsichtiger an das Ganze heran gehen. Spaß hat es im Endeffekt natürlich trotzdem gemacht!

Klicke hier, um den Flop zu sehen 🙂

Wie Du eben schon gelesen hast war dies auch der letzte Tag von Heike. Am nächsten Morgen mussten wir sie leider schon wieder verabschieden.

So wie wir sie alle von der Fähre abgeholt hatten, brachten wir sie auch alle wieder zu Fähre. Der Abschied viel recht schwer und doch ging der Alltag dann nach dem Abschied wieder weiter.


PACS (Phangan Animal Care for Strays)

Der Alltag kehrte also wieder ein und wir arbeiteten viel.

Ein paar Tage nach dem Abschied hatten Lukas und Marcus von DNX ein Interview für den Podcast. Dieser ist zwar momentan pausiert, jedoch nutzen wir die Gelegenheit des zeitgleichen Aufenthalts auf Koh Phangan für eine neue Folge.

Hier kommst Du zum Podcast.

Marcus und Feli haben für ihre Zeit auf Koh Phangan ein kleines Kätzchen aus dem Care Center auf Koh Phangan zu sich geholt. Durch sie wurde ich also auf PACS aufmerksam. Ich wusste vorher gar nicht, dass man solche Tiere mit zu sich nehmen kann und machte mich also dann an diesem Tag noch mit Lukas im Schlepptau auf den Weg dort hin.

Dort angekommen wurde ich von unterschiedlichen Gefühlen überschwemmt.

Einerseits war ich sehr positiv überrascht, denn dort kümmern sich die Leute so gut um verletzte und kranke Tiere. Sie machen es alle freiwillig und setzen auch alles daran, dass es den Tieren gut/besser geht.

Hier kommst Du zur Facebook-Seite 🙂

Andererseits war es echt erschreckend zu sehen, dass dort zwar viele Tiere waren, die verletzt, verkrüppelt oder krank waren. In Relation zur Anzahl streunender Tiere auf der Insel, waren es jedoch nur sehr wenige und trotzdem war aufnahmestopp. Sie konnten nicht noch mehr Tiere aufnehmen und versorgen.

Man konnte dort alle möglichen Tiere finden. Hunde, Katzen, ein Schwein. Manchmal werden dort wohl sogar Schlangen abgegeben.

Auf jeden Fall ist das eine echt super gute Sache, die man mit Zeit und / oder Geld unterstützen kann. Ihnen ist jeder willkommen!


Auf Wiedersehen Koh Phangan

Nun also zu unserer Abreise von Koh Phangan.

Der Tag mit PACS war unser letzter richtiger Tag auf Koh Phangan. Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen, weil unsere Fähre um 9 Uhr auslief, um 8 Uhr sollten wir da sein.

Da wir noch auschecken und den Rest der Sachen packen mussten, die morgens noch in Gebrauch waren, wollten wir um halb 7 aufstehen. Die Vermieterin unseres Apartments war jedoch schon um 6 Uhr bei uns vor der Türe und wollte alles klären.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir eigentlich nur gewohnt, dass Thais zu spät kommen, aber nie zu früh!

Ich wurde also von Klopfen aus dem Schlaf gerissen und hatte schon Panik, dass wir unsere sechs Wecker verpasst hatten und nun viel zu spät dran waren. Voller Panik schaute sprang ich also auf und rannte zur Türe. Die Dame erklärte mir dann aber, dass sie einfach nur eine halbe Stunde früher kommen musste, weil sie wohl um halb 7 wo anders sein musste. Nachdem ich den Schock verdaut hatte, wurde alles geklärt und wir konnten uns in Ruhe fertig machen.

Lukas hatte das Klopfen gar nicht mitbekommen, erst als ich aus dem Bett gesprungen bin ist er wach geworden und war so schlecht gelaunt wie immer, wenn man ihn früh weckt. Nun ja, ich konnte dieses Mal ja leider auch nichts dafür und war genauso perplex.

Wir machten uns also fertig. Mit dem Duschen, Umziehen und Packen (Rucksack zu bekommen) war alles doch nicht so einfach wie gedacht. Da ich die Rucksäcke erst nach mehrmaligem umpacken und fluchen zu bekam, waren wir auch erst um halb 9 etwa an der Fähre.

Die Tickets für die Fähre hatten wir zum frühst möglichen Zeitpunkt (fünf Tage vorher) gekauft, um da keinen Stress mehr zu haben.

Es versteht sich natürlich von selbst, dass es nicht ohne Probleme ging. Ganz im Gegenteil, es gab ein riesiges Problem, was mich total nervte und wütend machte.

Wir kommen also am Ticketstand an, um unsere vorläufigen Tickets in die Originaltickets zu tauschen. Die meisten Anbieter der Fähren machen das so und es hat bis jetzt auch immer gut geklappt.

Die Dame schaut uns dann schon recht entschuldigend an und sagt, dass Lomphraya (der Anbieter unserer Fähre) hat ein paar Tage vorher die 9 Uhr Fähre einfach beendet. Ganz ohne Rücksicht darauf, dass es schon Leute gab (unteranderem wir), die bereits die vorläufigen Tickets erworben haben.

Also standen wir da und die Dame erklärte uns weiterhin, dass Lomphraya auch keine Ersatzfähre für uns zur Verfügung stellt. Sie riet uns die nächste zu nehmen, wodurch wir aber erst 30 Minuten vor unserem Abflug am Flughafen gewesen wären. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen und bestanden also darauf, dass diese Dame uns eine machbare und risikoarme Option zur Verfügung stellt. Nach längerem Hin und Her klärte sie mit einem anderen Anbieter ab, dass wir unsere Tickets gegen deren Tickets austauschen können. Da uns keine andere Möglichkeit blieb sagten wir zu. Da die Tickets des zweiten Anbieters günstiger waren, bekamen wir natürlich auch das Restgeld zurück.

Trotz der Lösung war ich nun ziemlich genervt, mich um so eine Uhrzeit mit solchen Problemen rumschlagen zu müssen.

Im Endeffekt hatten wir aber eine Lösung, die zwar etwas zeitintensiver war, aber trotzdem in Ordnung. Durch die längere Fahrt mit der Fähre sparten wir sogar Wartezeit, die wir sonst am Flughafen gehabt hätten.

Auf Wiedersehen Koh Phangan

Nachdem also alles für die Fähre geklärt war, gingen wir zur Anlegestelle und warteten. Der Himmel zog sich immer weiter zu und genau in dem Moment, als wir auf die Fähre gehen müssten, schüttete es wie aus Eimern!

Der Himmel beweinte scheinbar unsere Abfahrt! 😀

In der Fähre angekommen waren wir doch ziemlich nass, glücklicherweise konnten wir all unsere Elektronik trocken halten.

Die Fahrt mit der Fähre war recht angenehm und ruhig, die darauf folgende Busfahrt ebenfalls.

Am Flughafen hatten wir dann noch 2 1/2 Stunden Aufenthalt und dann hieß es ab in den Flieger nach Bangkok steigen!


Das war es dieses Mal von unserer Zeit auf Koh Phangan! Ich hoffe es hat Dir gefallen. Mittlerweile sind wir schon in Kota Kinabalu. Wir freuen uns weiter viel schönes und lehrreiches zu erleben! Es ist uns ein Anliegen Dich immer auf dem Laufenden zu halten. Wenn es Dir auch ein Anliegen ist immer auf dem Laufenden zu sein, dann trage Dich in unseren Newsletter ein und erfahre per E-Mail mit als erster, wenn’s was Neues gibt. Viel Spaß noch beim Lesen!

PS: Wenn Du Dich für Kryptowährungen interessierst, dann schau doch mal bei unserem neuen Projekt vorbei.

Es werden viele bekannte Leute der Szene interviewt, um in einem begrenzten Rahmen, so viel Mehrwert wie möglich zu bieten. Mit dem folgenden Link kannst Du Dich für die Konferenz kostenlos anmelden.

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Larissa
Larissa
Seit Oktober 2017 reise ich mit jeder Menge Enthusiasmus und nur kleinem 35-Liter-Handgepäck um die Welt. Auf diesem Reiseblog entführen wir Euch zu den fettesten Hotspots der ‚Global Citizens‘: Tollste Städte, Strände und Events. Natürlich werden hier auch die Reise- und Packtipps für Euch nicht zu kurz kommen! Denn wir l(i)eben doch alle Freiheit!
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