Reisetagebuch 📔

Bangkok – Zwischen Reichtum und Armut

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Das Rembrandt-Hotel

Unsere Zeit in Bangkok begann mit dem puren Luxus!

Lukas‘ schenkte mir zu meinem 21. Geburtstag einen dreitägigen Aufenthalt im Rembrandt-Hotel.

Nein, keiner von uns hat im Lotto gewonnen. Aber dank des Hidden Travel Ninja Premium konnten wir zu einem erschwinglichen Preis sogar die Executive Lounge nutzen.

Wenn Du wissen möchtest, wie Du bares Geld sparen kannst – egal, ob auf Dauerweltreise, im Urlaub oder sonst irgendwo – dann findest Du hier den Hidden Travel Ninja Premium.

Ein großes Danke auch nochmal an Lukas für dieses tolle Geschenk!

Das nenne ich mal Präsentation!

Da wir erst Abend im Hotel ankamen und sehr früh aufstehen mussten, gestaltete sich der restliche Abend recht simpel. Wir machten uns mit dem Zimmer vertraut, kauften uns etwas zu Essen und danach hieß es ausruhen und schlafen.

Sehr simpel eben.

Der nächste Tag war ebenfalls nicht so aufregend, aber recht wichtig. Denn an diesem Tag interviewten wir Julian Hosp für unseren CoinSummit. Er ist der Gründer von TenX und damit einer der berühmtesten, wenn nicht sogar der berühmteste Interview-Gast.

Falls Du Interesse an Bitcoin und Co hast, dann schau mal bei unserem CoinSummit vorbei. Die Ausstrahlungen sind zwar schon rum, jedoch ist das Paket noch aktuell.

Tipp: Bleib aufmerksam, denn vielleicht wird es irgendwann einen Relaunch geben 😉

Sonst blieb der Tag doch recht unspannend, da wir weder vorher noch nachher genug Zeit und Muße hatten uns in die Massen an Menschen zu mischen.

Langweilig wurde uns natürlich nicht, da genug Arbeit anstand 😉

Valentinstag

Unser letzter richtiger Tag im Rembrandt-Hotel begann mit der Ankunft von Sergio und Dora. Die beiden waren noch etwas länger auf Koh Phangan geblieben. Mit ihnen gingen wir durch die Stadt und abends in eine Jazz-Bar.

In der Stadt besuchten wir eines der unzähligen Einkaufszentren. Dieses war so groß, dass sogar „Autohäuser“ darin Platz fanden. Zugegeben, es waren eher normale Verkaufsräume, aber es standen Autos in diesen Geschäften. Lukas und ich hatten ja schon einige große und auch faszinierende Einkaufszentren gesehen, dieses überstieg aber alle Erwartungen!

In dieser Mall gab es sogar einen Harry Potter thematisierten Bereich. Hier gab es eine kleine „Vorstellung“ im Ollivanders, bei der ein Beteiligter der Gruppe zaubern durfte.

Auch konnte man Quidditch spielen! Es war echt süß gemacht.

Wir schlenderten also durch dieses Einkaufszentrum, erstaunt von den Dimensionen und so langsam neigte sich der Tag doch dem Abend entgegen.

Wie schon erwähnt gingen wir abends in eine Jazz-Bar und „feierten“ den Valentinstag. Wir tranken ein/zwei Bierchen und Lukas kam nach dem Toilettengang total fasziniert zu uns zurück. Er erzählte, dass Eiswürfen im Urinal liegen. Warum? Keine Ahnung, aber ein wenig amüsant ist es schon 😀

Die Livemusik war spitze und alle Leute in der Bar lauschten aufmerksam. Viel unterhalten konnten wir uns nicht, da es doch sehr laut war. Über der Theke hing ein Dezibel-Messgerät, welches immer um die 70-80dB schwankte!

Der Abend schritt voran und irgendwann wurden Lukas und ich müde, wir entschlossen mit dem Skytrain zurück zu fahren. Die anderen blieben noch in der Bar.

Bangkok bei Nacht

Laut Internet würden um diese Uhrzeit noch zwei Züge in unsere Richtung gefahren, also beeilten wir uns den ersten der beiden zu bekommen. Die Haltestelle war keine 5 Minuten weg. Dort angekommen, versicherte uns der Sicherheitsmann, dass der letzte Zug schon durch sei. Wir kamen nicht einmal mehr in die Station, weshalb wir uns ein Uber nehmen mussten.

Nach einigem Hin und Her, fanden wir den von Uber ausgewähltes Abholort und kamen wohlbehalten am Hotel an. Wir fielen sofort ins Bett und begaben uns ins Land der Träume.

Der folgende und letzte Tag im Rembrandt-Hotel startete mit Packen. Nachdem alles soweit verstaut war, gingen wir frühstücken und checkten anschließend aus. Alles lief problemlos ab und wir konnten ohne weiteres los zu unserer neuen Unterkunft.

Das „The Mix-Hotel“ – warum ich stinksauer auf Lukas war!

Dieses eine Mal hat Lukas unsere Unterkunft ganz alleine ausgesucht und gebucht. Ich habe ihn machen lassen und auf das Beste gehofft.

Am Abend vor unserer Abreise aus dem Rembrandt-Hotel schaute ich mir dann Mal das Hotel an und las mir die Rezensionen durch.

Das war ein großer Fehler!

Warum? Weil ca 80% der Bewertungen negativ waren! Nicht nur ein bisschen negativ, sondern vernichtend negativ!
Schlechter bis kaum vorhandener Service, unfreundliches Personal, kaputte und/oder dreckige Einrichtung, schlechtes WLAN, kein warmes Wasser, keine Klimaanlage, Wände so dick wie Papier, wodurch man alles und jeden hören konnte, und und und!

Als ich das las ging mir echt die Düse! Vor allem mit der Aussicht auf knapp zwei Wochen in diesem Hotel!

Lukas hatte sich leider nicht die Mühe gemacht das Hotel und die Bewertungen genau anzuschauen. Ich wusste zwar, dass Lukas kein Fan von Reiseplanung ist, trotzdem hatte ich mehr erhofft. Man merkte, dass es ihm direkt leid tat, als er die Ausmaße der negativen Kritik verstand!

Ich konnte leider nicht verbergen, dass ich echt sauer war!

Wir machten uns schlau, ob es noch freie, bezahlbare Hotelzimmer in unserer Nähe gab, um eine Alternative zu haben, falls das Hotel wirklich so schlimm werden würde wie gedacht. Wir einigten uns nämlich darauf erstmal abzuwarten und zu schauen in wiefern die Kritiken Recht behielten oder daneben lagen.

Am nächsten Morgen ging es also zum neuen Hotel. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg, da es nur 20 Minuten entfernt lag. Dort angekommen sah der Eingang des Hotels recht gut und modern aus. An der Rezeption ging alles ganz schnell, wir bekamen unseren Schlüssel und gingen zum Zimmer. Der Flur sah sehr trostlos, kahl und auch etwas heruntergekommen aus.

Das Zimmer sah zwar nicht so aus wie auf den Bildern, jedoch war es nicht auch nur ansatzweise so schlimm wie erwartet. Lukas und ich waren erleichtert und beschlossen erst einmal dort zubleiben.

Entgegen aller Kritik kam täglich ein Zimmermädchen, welches das Bett neu machte, die Handtücher austauschte und denn Müll leerte.

Manche Kritik bewahrheitete sich leider.

Das WLAN war tatsächlich sehr mies, außer ganz früh morgens. Der Fernseher war kaputt (wir haben auf der ganzen Reise etwa 3 Mal TV geschaut, also nicht so wild). Die Wände waren wirklich nur so dick wie Papier, in einer Nacht kamen unsere Flurnachbarn gegen 4 Uhr zurück, hörten laut Musik, redeten extrem laut und klopften etwa 5 Minuten an eine Tür.

Aber zugegeben: Es hätte viel schlimmer kommen können!

Die Muscle Factory – eine unerwartete aber erfreuliche Begegnung

Wenn Du uns schon länger folgst, dann weißt du mittlerweile wahrscheinlich, dass Lukas ein sehr sportlicher Typ ist. Aus genau diesem Grund war es uns immer ein großes Anliegen ihm ein passendes Studio zu suchen und dort so regelmäßig wie möglich zu trainieren!

Wenn Du Dich auch für Studios in den unterschiedlichsten Städten und Ländern interessierst, dann klicke HIER und schaue dir unsere über die Zeit angefertigte Karte an!

Eine interessante Situation ereignete sich in der Muscle Factory in Bangkok. Lukas war am trainieren und wurde von einem Kerl seines Alters etwa angesprochen. Alles auf englisch natürlich. Die beiden unterhielten sich anfangs nur übers Training und irgendwie kamen sie dann auf die jeweiligen Glaubenssätze des libertären Denkens.

Wie dieser Themensprung passiert ist? Keine Ahnung, aber es hat zur folgenden Situation geführt:

Lukas und er hatten sich schon einige Zeit unterhalten, als Lukas irgendwann im Gespräch die richtigen Vokabeln fehlten/entglitten und sein Gesprächspartner auf einmal anfing deutsch zu sprechen! Er hatte mich und Lukas wohl vorher reden hören und wusste daher von Anfang an, dass wir Deutsche sind und hatte sich einen Spaß daraus gemacht es nicht direkt preiszugeben.

Nicht zu vergessen ist, dass er sogar aus der gleichen Ecke Deutschlands wie wir kommt! Er macht auch Kraftsport – wie Lukas – und wir haben sogar einen gemeinsamen Bekannten!

Das war echt ein recht suspekter Moment aber gleichzeitig auch sehr angenehm jemanden aus der näheren Heimat zu treffen.

Auch ich habe dort jemanden kennengelernt, ihr Name ist Gun.

Jap, Gun wie Waffe/Gewähr/Pistole.

Sie trainiert dort regelmäßig und gab mir bei einem Training ein paar kleine Tipps, wie ich die Übungen besser ausführen und die Intensität steigern kann. Sie kommt ursprünglich von Koh Samui – auf dieser Insel haben wir unsere Visa verlängert.

Die Muscle Factory wurde unser Go-To-Studio während unserer gesamten Zeit in Bangkok.

Floating-Markets

Floating-Market bedeutet soviel wie „Schwimmender-Markt“. In Bangkok gibt es einige dieser Art und sie sind echt einen Besuch wert!

Schwimmend kommt daher, dass einige Stände sich auf den Stegen am Fluss befinden und andere sich in kleinen Bötchen befinden. Also eigentlich sind die Bote eher der „Stand“, wo die jeweiligen Verkäufer kochen und verkaufen. Es ist echt interessant zu sehen, wie diese Leute es hinbekommen in ihrem kleinen Bot das Essen zuzubereiten und dabei nicht umzukippen.

Die Küchen auf den Stegen bestehend auch eigentlich nur aus Herdplatten, die außen stehen. Dort wird das Essen zubereitet und in mit Eis gefüllten Wannen gekühlt. Als Gast sitzt Du in der Mitte des Stegs auf einem Podest mit kleinen Tischen.

Das Essen dort war echt super lecker und ziemlich günstig! Es sind recht viele Leute dort, nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische. Da die meisten Märkte nur ein bis zwei Tage die Wochen offen sind, nutzt jeder die Chance dort zu kaufen!

Stadttour- einmal richtig Touri muss sein

Wir machen uns im Vorhinein immer Gedanken über unsere Ziele. Klar, spontan ist auch gut aber ein ungefährer Plan macht es einfacher sich zu orientieren. Mit Google Maps und TripAdvisor suchen wir die beliebtesten und für uns interessantesten Sachen heraus.

Jim Thompson Haus

Mit das interessanteste an unserer Tour war der Besuch des Jim Thompson Hauses. Ohne Plan um was es sich genau handelt, sind wir dank guter Bewertungen im Internet dort hin gegangen. Wir wussten, dass es ein Museum ist und der Garten dort wohl sehr schön sein soll.

Was wir aber nicht wussten war, dass der Garten zum „Museum“ dazu gehört und Du nur mit Ticket hinein darfst. Wir waren uns erst unsicher, aber bei 150 Bath (ca. 4€) pro Person haben wir uns doch dafür entschieden. Im Preis ist noch eine kleine Tour durch das Museum und den Garten enthalten.

Gute Entscheidung!

Wer war Jim Thompson?

Jim Thompson war ein amerikanischer Unternehmer, der einen großen Beitrag zur Revolutionierung der Seiden- und Textilindustrie in Thailand leistete.

Das Museum war zu Lebzeiten sein architektonisch eigens gestaltetes Zuhause, bis er 1967 in den Cameron Highlands verschwand. Er lebte nicht nur in diesem Haus, sondern sammelte auch Kunst aus aller Welt.

Man darf im Museum selber leider keine Fotos machen, aber es ist echt einen Besuch wert, vor allem weil man viele interessante Fakten über sein Leben, seine Gewohnheiten und seine Kunst erfährt!

Der Golden Buddha

Nach diesem doch sehr informativen und interessanten Museumsbesuch machten wir uns mit einem Tuk Tuk auf den Weg zum Golden Buddha.

Wissenswertes über den Golden Buddha:

Der Golden Buddha heißt offiziell „Phra Phuttha Maha Susana Patimakon“ und steht im „Wat Traimit“ Tempel.

Seines Namens entsprechend besteht er aus 5,5 Tonnen purem Gold! Diese Eigenschaft war sehr lange nicht bekannt. Er war mit einer Schicht aus buntem Glas und Stuck bedeckt. Erst als er 1955 umgesetzt werden musste und diese Schicht beschädigt/zerstört wurde, kam das Gold zum Vorschein.

Beim Besuch ist es wieder wichtig zu wissen, dass Du nicht zu freizügig sein darfst, sonst ist Dir das Betreten des Tempels nicht erlaubt. Zudem musst Du erst ein Ticket für 40 Bath (ca 1€) pro Person kaufen. Am Ticketschalter gibt es auch Tücher, die Du Dir ausleihen kannst, wenn Du zu freizügig angezogen sein solltest.

Der Tempel ist sehr imposant mit all den Stufen, dem weiß-goldenen Design und dem riesigen Turm in der Mitte. Der Buddha steht/sitzt in diesem großen mittigen Turm, er ist echt riesig! Der Turm ist innen schön gestaltet, nur etwas klein für die Anzahl an Touristen, die den Buddha anschauen wollen.

Leider ist das Personal recht unfreundlich. Im Tempel ist das Fotografieren zwar erlaubt, aber Filme nicht und wenn es auch nur so aussieht als würdest Du filmen, ermahnt einen das Personal direkt sehr harsch.

Die Bootstour

Wir hatten vor nach dem Golden Buddha auf den Markt zu gehen, doch wir wurden von einem freundlichen Mann „abgefangen“, der sich nett mit uns unterhielt und uns nach den restlichen Plänen des Tages fragte. Er teilte uns auch mit, dass der Markt kurz vor der „Mittagspause“ sei und schlug uns vor eine Bootsfahrt zu machen. Da wir sonst nichts mehr vorhatten, nahmen wir sein Angebot an.

Danach gingen wir nur nich etwas Essen und anschließend zurück zur Unterkunft!

Die Tour war recht teuer mit knapp 30€, aber es hat sich gelohnt. Wir hatten ein Boots für uns alleine und haben einige schöne, aber auch einige sehr ärmliche Ecken Bangkoks sehen dürfen.

Überzeug dich doch am besten mit den Fotos selber davon:

Das war es von unserer Zeit in Bangkok! Ich hoffe es hat Dir gefallen. Mittlerweile sind wir schon wieder auf Reise, nach einem Zwischenhalt in der Heimat. Wir freuen uns weiter viel schönes und lehrreiches zu erleben! Es ist uns ein Anliegen Dich immer auf dem Laufenden zu halten. Wenn es Dir auch ein Anliegen ist immer auf dem Laufenden zu sein, dann trage Dich in unseren Newsletter ein und erfahre per E-Mail mit als erster, wenn’s was Neues gibt. Viel Spaß noch beim Lesen!

Entschuldige bitte, dass dieser Beitrag und die folgenden erst so spät kommen. Leider habe ich die vorherige Version versehentlich irreversibel gelöscht. Er war zwar noch nicht fertig, aber das hat mich in der Zeit nochmal um ein paar Stunden Arbeit zurückgeworfen.

Die nächsten Beiträge werden zeitiger kommen!

Larissa

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Larissa
Larissa
Seit Oktober 2017 reise ich mit jeder Menge Enthusiasmus und nur kleinem 35-Liter-Handgepäck um die Welt. Auf diesem Reiseblog entführen wir Euch zu den fettesten Hotspots der ‚Global Citizens‘: Tollste Städte, Strände und Events. Natürlich werden hier auch die Reise- und Packtipps für Euch nicht zu kurz kommen! Denn wir l(i)eben doch alle Freiheit!
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