Reisetagebuch 📔

Auf ein Wiedersehen mit unseren Familien

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Nach Kota Kinabalu ging es wieder nach Europa.

Unser Marathon von 6 Flügen in 10 Tagen begann!

Nach einem Zwischenstopp in Singapur mussten wir einen sehr ungemütlichen 11 Stundenflug nach Athen überstehen…Wir haben leider die Ungemütlichkeit der Billigflug-Airlines unterschätzt!

Nun ja, trotz meines unnormal schmerzenden Hinterteils, kamen wir gut an.

Wir trafen Lukas‘ Familie wie geplant am Flughafen in Mailand und es ging für eine Woche nach Sizielen in den Familienurlaub.

Zur Situation kurz vor dem Treffen muss ich noch sagen, dass Lukas echt extrem aufgeregt war. Wir waren schon längst am Gate als das Flugzeug mit seiner Familie überhaupt erst landete.

Wir erhielten regelmäßig Updates und als sie eigentlich schon am Security-Check hätten sein sollen, ging Lukas dort hin, um sie zu empfangen. So stand ich da, mit 2 Rucksäcken, 2 Taschen und noch anderem Kram und wartete. Ich hatte einen Blick auf die Treppe und versuchte anhand der Schuhe, die die Treppe herunter kamen, zu erahnen, ob sie es waren – Das hat leider nicht wirklich funktioniert.

Irgendwann kam Lukas alleine zurück, weil er seine Familie nicht gesehen hatte. So standen wir also wieder zu zweit da, bis sie doch tatsächlich die Treppe herunter kamen!

Es war echt schön zu sehen, wie sich alle auf das Wiedersehen gefreut haben und ihnen sichtlich ein Stein vom Herzen fiel, als es endlich soweit war.

Anschließend ging es dann mit dem Flugzeug nach Catania.


Ätna Tour  – Lavaströme und Wein

Am zweiten Tag in Syrakus machten wir eine Tour auf den Ätna. Wir konnten zwar nicht bis auf die Spitze, aber dennoch recht hoch.

Den Hund trafen wir in einer Hütte auf etwa halber Höhe. Dort wehte der Wind so extrem und es war eisig kalt. Wie Du auf einem Bild sehen kannst, lag sogar noch Schnee. Ich war zwar ganz happy, weil ich schon recht lange keinen richtigen Schnee mehr gesehen/gefühlt habe, aber kalt war es trotzdem – extrem kalt!

Es war aber sehr interessant diese riesigen, erkalteten Lavaströme zu sehen. Enorme Landstriche aus Geröll, auf denen langsam wieder Pflanzen beginnen zu wachsen.

Die Hintergründe zu manchen Lavaströmen sind ebenfalls sehr interessant – teilweise mussten Bomben in Lavaströme geworfen werden, um sie von den Städten am Fuße des Ätnas abzuleiten. Es gibt auch eine Art Trichter auf dem Ätna, der die unterliegenden Dörfer schon einige Male vor der Zerstörung rettete.

Nach unserer Tour hatten wir noch eine Weinprobe mit sehr gutem Wein. Nebenbei gab es noch ein paar Kleinigkeiten zu Essen, was sehr gut war, da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten. Neben Wurstplatten gab es noch zwei Suppen.


Taormina – was ein Ausblick!

Anschließend ging es nach Taormina. Es ist eine kleine, alte Stadt an der Ostküste Siziliens.

Dort schauten wir uns das griechisch-römische Theater an. Von dort hatte man einen fantastischen Blick auf die Küste, das Meer und den Ätna.


Syrakus – mit dem Taxiboot

Kurz vor unserer Fahrt nach Palermo schauten wir uns noch die Altstadt von Syrakus an. Wir fuhren mit dem Taxi-Boot hin und wieder zurück.
In Syrakus gibt es einige sehr alte Ruinen von Altären und eine sehr schöne Küste. Zudem gibt es eine Kirche, die wir uns allerdings nicht von innen angeschaut haben.


Malta – Ritter, Grabsteine und Sprichwörter

Bevor wir letztendlich nach Palermo gefahren sind, gab es noch einen Tagesausflug nach Malta.

Dort hatten wir einen Führer, der sogar den Ritter-Status inne hat – auf Malta gibt es solche Titel tatsächlich noch.

Wir schauten uns zu Anfang die St. John’s Co-Cathedral an, welche recht imposant war. Das spannendste waren aber die Grabsteine, die in den Boden der Kirche eingelassen wurden. Diese Grabsteine gehören einigen der wichtigsten Rittern. Die Inschriften der Grabsteine beziehen sich auf die Tugenden der jeweiligen Ritter. Sie wurden alle zwischen dem frühen 17. Jh und dem späten 18.Jh eingesetzt.

Genau zur Zeit unseres Aufenthaltes gab es in Valletta eine Ausstellung. In der ganzen Stadt wurden Figuren aufgestellt, welche typisch maltesische Sprichworte darstellen sollten.
Leider habe ich in dem Moment nicht daran gedacht die Beschriftung zu fotografieren.

Durch dieses kleine Missgeschick kannst Du aber Dein Glück versuchen: Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit Deiner Idee, was die letzten beiden bedeuten könnten.

Die Bezeichnungen auf Maltesisch für die Figur mit dem Mann und der Zwiebel ist:

„Min jidħol bejn il-basla u qoxritha jibqa‘ b’riħitha“


Palermo

In Palermo verbrachten wir die letzten Tage des Familienurlaubs.

Hier haben wir sogar ziemlich viel gesehen, da wir erst zu Fuß und später mit den Sightseeing-Bussen fuhren.

Palermo ist meiner Meinung nach einen Besuch wert, man kann viele historische Gebäude besichtigen und die Leute dort waren sehr freundlich.

Zudem kann man recht gut Shoppen gehen. Laura, Lukas‘ Schwester, hat sich vor Ort ein schickes Paar neue Schuhe gekauft!

Lukas und ich waren auch „shoppen“, wenn man es so nennen kann.

Lukas hatte sich im Vorhinein über SIM-Karten informiert, die es in Italien zu kaufen gibt.

Letztendlich haben wir uns jeder eine SIM-Karte des Anbieters „Wind“ gekauft. Natürlich wie immer nur Prepaid-Karten. Diese sind aber für ein Jahr aktiv, was weit über dem sonstigen Standard von 3 Monaten liegt.

Mit dieser Karte haben wir einen EU-weiten Roaming-Tarif über 20GB für nur 9€ im Monat!


Zwei Dinge muss ich noch loswerden!

1. An einem Abend wollten wir im Hotel in Palermo ins Zimmer gehen. Leider funktionierte die Karte nicht – wir dachten erst wir wären zu dumm, um die Karte richtig ins Lesegerät hineinzustecken, aber nein! Auch nach dem 10. Mal hat es nicht funktioniert. Also ging es wieder runter an die Rezeption.

Dort erzählte man uns, dass etwas mit dem Kopieren von Lukas‘ Reisepass falsch gelaufen war und sie deshalb die Karten gesperrt hatten. Also haben sie die Karte wieder freigeschaltet, damit ich ins Zimmer und Lukas seinen Reisepass holen gehen konnte.

Wir gehen also wieder hoch, damit Lukas direkt wieder runter gehen und kurz danach wieder hoch gehen kann.

Also ich habe ja kein Problem damit, wenn man etwas korrigieren muss, aber die Karte einfach zu deaktivieren, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. So stehen Gäste nämlich gegen 1 Uhr Nachts vor ihrem Zimmer und denken eventuell, sie hätten was kaputt gemacht oder so.

2. Vielen lieben Dank noch einmal an Edwin und Brigitte, die den Urlaub überhaupt erst ermöglicht haben! Es war ein sehr schöner Urlaub mit tollen Aktivitäten und wir haben uns gefreut euch nach fast einem halben Jahr wieder zu sehen! 🙂



Das war es zu unserem Familienurlaub in Italien! Vielen Dank fürs Lesen 🙂

Hier kommst Du nach Kota Kinabalu, Malaysia! Dort haben wir neben zahlreichen Kinobesuchen und Streicheleinheiten mit Babytieren noch einiges anderes erlebt. Schau gerne mal vorbei 🙂

Larissa 🙂

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Larissa
Larissa
Seit Oktober 2017 reise ich mit jeder Menge Enthusiasmus und nur kleinem 35-Liter-Handgepäck um die Welt. Auf diesem Reiseblog entführen wir Euch zu den fettesten Hotspots der ‚Global Citizens‘: Tollste Städte, Strände und Events. Natürlich werden hier auch die Reise- und Packtipps für Euch nicht zu kurz kommen! Denn wir l(i)eben doch alle Freiheit!
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